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Holzarten

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Tagein, tagaus ist Holz ein ständiger Begleiter. Trotzdem wissen wir oft nicht, mit welcher Holzart wir es gerade zu tun haben. Kein Wunder, gibt es immerhin über 400 verschiedene davon. Dadurch fällt die Entscheidung, welches Holz für die neuen Möbel wohl das passendste ist, oft nicht leicht.

Für die Herstellung unsere Flussdorfmöbel verwenden wir 7 sehr beliebte Hölzer, welche wir Ihnen nun kurz vorstellen möchten:

Ahorn

Mit seinem einzigartigen Charme belebt Ahornholz jeden Raum. Mit seiner feinen, gleichmäßigen und eleganten Maserung zählt Ahorn zu den beliebtesten Holzarten in der Möbelherstellung. Die helle, cremig weiße Färbung der Holzoberfläche lässt kleinere Wohnräume optisch größer und freundlicher wirken. Vor allem auf dunklen Böden setzen die strahlenden Ahornmöbel bemerkenswerte Akzente. Durch das dunklere Spätholz sind die hellen Jahresringe als zarte Linien erkennbar. Mit zunehmendem Alter des Holzes erhält es eine natürliche Braunfärbung. Die geradlinige Textur des Edelholzes erfreute sich besonders in den 50er und 60er Jahren großer Beliebtheit und erlebt nun ein Revival.

Ahornholz ist kein besonders hartes Holz, wie etwa Eiche, jedoch vergleichsweise elastisch und recht zäh. Dadurch ist Ahorn wesentlich leichter als andere Holzarten und lässt sich besonders gut verarbeiten.

Egal ob Esstisch, Stuhl, Bank oder Regal, unsere Massivholzmöbel aus Ahorn lassen Ihren individuellen Wohnraum in neuem Glanz erstrahlen.

Buche

Durch die einmalige Oberflächenstruktur und dem natürlichen Look von Buchenholz verleiht es der Architektur Ihres Wohnraumes ein besonderes gemütliches Flair. Holzmöbel aus Buchenholz bestechen durch ihre hellgelb bis rosabraune Färbung. Holz aus besonders alten Buchen erkennt man einer dunkleren rotbraunen Oberflächentextur. Der kraftvolle, widerstandsfähige und zugleich elegante Charakter von Buchenholz spiegelt sich in seiner gleichmäßigen und ruhigen Maserung wider. In der Baummythologie wird die Buche mit Ordnung, Ruhe und Klarheit in Verbindung gebracht und auch liebevoll als „Mutter des Waldes“ bezeichnet. Denn mit ihrem üppigen Blattwerk spendet die Buche dem Waldboden im Sommer natürlichen Schatten und im Herbst wertvollen Dünger. Aufgrund seiner natürlichen Festigkeit benötigt man bei der Verarbeitung Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Mit Hilfe einer speziellen Dämpftechnik wird das Buchenholz elastisch und kann in sämtliche Formen gebogen werden. Diese Möbel werden Bugholzmöbel genannt. Bekannt sind vor allem die Bugholzstühle, welche sich heute wieder großer Beliebtheit erfreuen.

Kernbuche

Das Holz für Kernbuchenmöbel kann nur aus besonders alten Buchen gewonnen werden. Die Bäume müssen 100 Jahre oder noch mehr wachsen, um die charakteristische rötliche Färbung zu entwickeln. Denn erst mit zunehmendem Alter bildet die Buche durch spezielle Stoffwechselvorgänge das typische Kernholz im inneren des Baumes. Lediglich 10 bis 30% des hochwertigen Baumstammes können als Kernbuchenholz verwendet werden. Die über Jahrzehnte andauernde Entstehungsphase dieses wertvollen Holzes macht Kernbuchenmöbel zu einer natürlichen Rarität. Durch die lebhafte Struktur der Oberfläche hebt sich das rotbraune Kernholz vom äußeren, helleren Splintholz deutlich ab. Die auffällige, lebendige Maserung ist kennzeichnend für die attraktive Optik von Kernholz.

Kernesche

Wie bei der Kernbuche entstammt auch das Holz für die Kernesche aus der Mitte des Stammes. Durch Einlagerungen von Farb- und Gerbstoff entwickelt sich im Inneren des Stammes die rötlich braune, unregelmäßige und extravagante Maserung. Durch seine dunkle Farbe unterscheidet es sich, wie die Kernbuche, deutlich vom umgebenden helleren Splintholz. Besonders gut harmonieren die lebendig gezeichneten Kerneschenmöbel mit klaren, kühlen Formen und Farben. Eschen sind sehr schnell wachsende, schlanke Bäume und erreichen eine Höhe bis zu 40 Meter. Ihr Holz zeichnet sich durch ihre Biegsamkeit und Elastizität aus. Es ist besonders zäh und schwer zu spalten. Darum wird das attraktiv gemaserte Holz nicht nur für die Möbelherstellung, sondern auch für den Bau von Sportgeräten, Bootsmasten und Musikinstrumente verwendet. In der Mythologie trägt Eschenholz die Kraft der Sonne und ist als Glückbringer bekannt. Angeblich sollen Vampire, nur durch einen Pflock des lichtvollen Eschenholzes mitten ins Herz getötet werden können.

Eiche

Als Sinnbild der Lebenskraft wird die besonders widerstandsfähige Eiche bezeichnet. Bis zu 50 Meter hoch und einen Durchmesser bis zu 2 Meter können die Jahrzehnte alten Eichen erreichen. Besonders bemerkenswert ist die Haltbarkeit von Eichenholz in Flüssigkeiten. Darum wird das elastische und zugleich strapazierfähige Holz für den Schiffbau sowie für die Herstellung von Weinfässern verwendet. Die darin enthaltene Gerbsäure machen den Wein geschmeidig. Für die eleganten Eichenholzmöbel werden besonders gleichmäßig und astfreie Holzstücke verwendet. Eichenholz vermittelt dem Betrachter einen luxuriösen und stilechten Eindruck. Das hochwertige Holz zählt auf Grund seines langsamen Wachstums zu den wohl begehrtesten Hölzern in Europa. Eichenholz ist besonders beständig gegenüber Abrieb, Feuchtigkeit und Sonnenstrahlen.

Wildeiche

Die kraftvolle Energie und die beständige Qualität von Wildeichenholz verleihen jedem Raum einen Ausdruck von Sicherheit und Stärke. Wildeiche ist jedoch keine spezielle Eichengattung, sondern eine ganz spezielle Sortierung. Wildeichenholz muss besondere Merkmale aufweisen um als solche Anwendung zu finden. Zum natürlichen Charakter der Wildeiche zählen neben den Asteinschlüssen auch kleinere und größere Risse. Daraus ergibt sich die impulsive und spürbar lebendige Oberflächenstruktur von Wildeichenmöbeln. Wildeichen sind dabei genauso strapazierfähig wie ihre Artgenossen mit weniger Ästen. Eichenbäume wachsen langsam und zeugen dadurch von großer Ausdauer und Kraft. Sie symbolisieren Beständigkeit, Harmonie und Verlässlichkeit. Vor allem die ausdrucksstarke Maserung ist charakteristisch für dieses sehr alte Holz. Das lebendige Wildeichenholz zeichnet sich durch seine gelbliche bis bräunliche Färbung aus.

Nussbaum

Das sehr lebendige Nussbaumholz stammt vom Walnussbaum, welcher sehr rasch wächst und bis zu 12 Meter hoch werden kann. Nussholz lässt sich sehr gut verarbeiten, da es jedoch zur Rissbildung neigt, muss es davor sorgfältig getrocknet werden. Das Holz des Walnussbaumes ist sehr strapazierfähig und verfügt über eine außergewöhnlich markante Maserung, weshalb es gerne für rustikal-edle Innenausstattungen und Parkettböden verwendet wird. Seine Farbnuancen reichen von hellgrau bis nahezu schwarz. Wenn Sie sich für Holzmöbel aus Nussbaumholz entscheiden, sollten Sie bedenken, dass das Holz bei Sonneneinstrahlung sehr stark nachdunkelt. Verwenden Sie Möbel aus Nussbaumholz bewusst um dekorative Akzente zu setzen, ohne den Raum dabei zu überladen.

Für den Außenbereich ist das Holz auf Grund seiner geringen Witterungsbeständigkeit nicht besonders geeignet. Das dunkle Nussholz verleiht jedem Raum einen exklusiven und hochwertigen Touch, ist jedoch vergleichsweise teuer.

In unserer hauseigenen Werkstatt in Niederösterreich verarbeiten wir ausschließlich hochwertiges Holz aus österreichischer Waldwirtschaft. Wir stellen hohe Ansprüche bei der Herstellung unserer Flussdorfmöbel und damit an die Sorgfalt unserer Tischler.

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